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    <title>Debatte - Besteuert Kirchen, statt Kirchensteuer</title>
    <link>http://kirche.politnetz.ch</link>
    <description>H&#228;tte die Besteuerung von religi&#246;sen Institutionen eine sinnvolle Neubesinnung der Religionen zur Folge? Religi&#246;se Institutionen sind in einigen F&#228;llen gewinnbringende Unternehmen. W&#228;re die Besteuerung ein Mittel gegen Sekten und somit gegen Missbrauch des steuerlichen Sonderstatus von religi&#246;sen Institutionen?</description>
    <language>de</language>
    <item>
      <title>Abschaffung der Kirchensteuer f&#252;hrt zu einem Kontrollverlust. Kann diese Kontrolle durch eine nachtr&#228;gliche Besteuerung der Kirchen noch wahrgenommen werden?</title>
      <description>Beispiel Polen: dort ist die Trennung von Kirche und Staat konsequent verwirklicht, es gibt keine staatlich eingetriebene Kirchensteuer (das Geld kommt von privaten Zuwendungen). 
Die Gefahr besteht darin, dass die Kirche ihre Macht (durch unkontrollierte Mittelzufl&#252;sse) ausweiten kann. 
Vorteil (oder auch Nachteil?): die Kirche kann sich selbstbewusster, da von staatlichen Geldern unabh&#228;ngig, in die Diskussion &#252;ber gesellschaftliche Themen (Werte!) einbringen.
Wie kann man diese Kontrollfunktion mit einer Kirchensteuer noch wahrnehmen? Braucht es &#220;berhaupt eine Kontrolle?</description>
      <author>Patrik Louis</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 15:53:28 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/38/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Die Kirche hat einen enormen Beitrag zur heutigen Staatsform der Schweiz geleistet. Eine Gegenleistung scheint mehr als nur gerechtfertigt.</title>
      <description>Die politisch-christliche Bewegung des sp&#228;ten 19. Jahrhunderts hat das liberale Staatskonstrukt Schweiz in die heutige Richtung gebracht. Davon profitieren jetzt alle.</description>
      <author>Peter M&#252;ller</author>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 22:07:51 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/57/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Religionen sollten ihren Sonderstatus verlieren und behandelt werden wie alle anderen Vereine.</title>
      <description></description>
      <author>Mario Schultz</author>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2009 21:50:17 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/61/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Die Kirchen erf&#252;llen auch heute noch wichtige soziale Funktionen in unserer Gesellschaft.</title>
      <description>F&#252;r viele Leute leistet zum Beispiel der Dorfpfarrer immer noch wertvolle Dienste. Sei dies nun im Rahmen der Sterbebegleitung, als Hilfe f&#252;r die Armen und Schwachen oder als Orientierungshilfe im Leben.
Da die Schweizer Kirchen weder fundamentalistisch noch erzkonservativ sind, ist die heutige Kirchensteuer also durchaus noch gerechtfertig.</description>
      <author>Simon Kramer</author>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:33:28 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/90/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Wir leben in einem s&#228;kularen Staat. Das heisst, eine staatliche verordnete Kirchensteuer ist untragbar.</title>
      <description>Unbestritten leisten die Kirchen einen wertvollen Beitrag in unserer Gesellschaft. Genauso wie Familien, Sportvereine, Parteien, NGOs und viele andere Institutionen.

Sollen deshalb die Kirchen Steuergelder von Unternehmen erhalten? Nein, und zwar aus folgnden Gr&#252;nden:

1.) Gemeinn&#252;tzige Organisationen sind immer auf Spendengelder ihrer Sympathisanten angewiesen. Der Staat darf nicht gewisse Institutionen bevorzugen.

2.) Wir leben in einem s&#228;kularen Staat. Es herrscht Religionsfreiheit und der Staat hat sich nicht in den Glauben seiner B&#252;rger einzumischen. Er hat deshalb auch nicht vorzuschreiben, welcher Institution (bzw. Religion) man Geld zu spenden hat.

3.) Die Kirchen profitieren bereits von einer bevorzugten Behandlung, in dem sie grosse Grundst&#252;cke und Geb&#228;ude, deren Bau teilweise vom Staat mitfinanziert wurde, zu sehr g&#252;nstigen Konditionen erhalten.

4.) Jedes Unternehmen ist frei, den entsprechenden Betrag freiwillig an die Kirche (oder eine andere Institution) zu spenden.</description>
      <author>Jan Fl&#252;ckiger</author>
      <pubDate>Tue, 04 Aug 2009 16:27:30 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/155/anzeigen</link>
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      <title>Will der Staat soziale Aufgaben an andere Institutionen outsourcen, so soll er dies in der Form von Leistungsauftr&#228;gen machen und diese &#246;ffentlich ausschreiben.</title>
      <description></description>
      <author>Andreas Kyriacou</author>
      <pubDate>Wed, 19 Aug 2009 18:59:05 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/219/anzeigen</link>
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      <title>Die verpflichtende Kirchensteuer f&#252;r Unternehmen sollte abgeschafft werden und durch eine Solidarit&#228;tssteuer ersetzt werden!</title>
      <description>Im Moment m&#252;ssen in manchen Kantonen, mir bekannt in Z&#252;rich und Bern, Unternehmen zwingend Kirchensteuern entrichten. Ich halte diesen Zwang f&#252;r nicht haltbar. Ein Unternehmen sollte selbst entscheiden ob es eine Kirchensteuer entrichten will und wohin diese Steuer gehen soll. 
Denn wo die Kirchensteuer hingeht ist dann noch die andere Sache, im Kanton Z&#252;rich sind es im Moment die evangelisch-reformierte, r&#246;misch-katholische und christkatholische Kirche (Stadt Z&#252;rich) sowie die Israelitische Cultusgemeinde und die j&#252;dische Liberale Gemeinde.

Mit einer Solidarit&#228;tssteuer k&#246;nnte man als Idee anteilig die Sozialwerke st&#252;tzen und gemeinn&#252;tzige Organisationen unterst&#252;tzen. Dadurch w&#252;rde das Geld weiterhin der Gesellschaft zugef&#252;hrt werden, jedoch ohne dieses an bestimmte religi&#246;se Richtungen zu binden.</description>
      <author>Manuel Sahli</author>
      <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 10:24:00 +0100</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/569/anzeigen</link>
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